Vizitsa, Zentral-Pelion
DORF · ZENTRAL-PELION

Vizitsa

Eine Reise in die Vergangenheit

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DORF · ZENTRAL-PELION
Vizitsa

Eine Reise in die Vergangenheit

Vizitsa, Zentral-Pelion
HÖHE450m
AB VOLOS30 km
EINWOHNER255
NÄCHSTER STRANDBoufa
SKIGEBIET40 km
REGIONZentral-Pelion

Das Dorf kennenlernen

Ein wunderschönes, überaus malerisches Dorf des Pelion zwischen Milies und Pinakates, auf 450 m Höhe und 32 km von der Stadt Volos entfernt. Bewundern kann man hier die traditionelle Pelion-Architektur mit den vielen alten, restaurierten Herrenhäusern am Hang, aber auch den eindrucksvollen Dorfplatz, zu dem der gepflasterte Hauptweg, das Kalderimi (der alte Pflasterweg), hinaufführt.

Die Geschichte des Dorfes beginnt im 16. Jahrhundert, als sich hier wohlhabende Griechen aus Ägypten niederließen. Zusammen mit Makrinitsa und Pinakates wurde Vizitsa per Präsidialerlass von 1980 zur Siedlung unter vollständigem Denkmalschutz erklärt; damals begann die Griechische Zentrale für Fremdenverkehr (EOT), die alten Herrenhäuser zu restaurieren und instand zu setzen. Dafür erhielt das Dorf auch den Preis „Goldener Apfel“.

Was die Tausenden Besucher jedes Jahr begeistert – und auch Sie auf den ersten Blick für sich gewinnen wird –, ist der malerische Charme des Ortes mit seinen gepflasterten Kalderimia, den prächtigen Herrenhäusern und den Marmorbrunnen, auf die Sie überall stoßen. Besuchen Sie in Vizitsa unbedingt auch das Kloster Agios Ioannis Prodromos (Johannes der Täufer), 1789 von Dimitris Zoupaniotis erbaut und mit einzigartigen Wandmalereien ausgestattet, sowie die Kirche Zoodochos Pigi aus dem Jahr 1725.

Mittelpunkt des Dorflebens ist natürlich der große gepflasterte Platz, gesäumt von jahrhundertealten Platanen. Gönnen Sie sich dort einen Kaffee in einem der traditionellen Kafenia und erfrischen Sie sich mit dem eiskalten Wasser des überdachten Steinbrunnens „Mousga“, der 1888 errichtet wurde.

Wenn Sie gern wandern, sind Sie hier genau richtig. Eine der schönsten Unternehmungen im Dorf ist ein Spaziergang über die gut erhaltenen Kalderimia, die in jeden Winkel des Ortes führen. Es gibt zahlreiche Wanderwege, etwa den zum Bahnhof von Milies.

Das Dorf lohnt sich zu jeder Jahreszeit, denn es bietet Berge und Meer zugleich: In der Nähe liegt das Skigebiet Agriolefkes, und die Strände an der Ägäis und am Pagasitischen Golf sind nicht weit.

Planen Sie Ihren Besuch doch so, dass er auf eines der Kirchweihfeste (Panigyria) auf dem Dorfplatz fällt: das Fest der Agioi Anargyroi jedes Jahr am 1. Juli, das Fest der Panagia (Mariä Himmelfahrt) am 15. August oder das Fest des Agios Ioannis Prodromos am 29. August, bei dem an alle Besucher traditionelle Fava (Püree aus gelben Erbsen) verteilt wird.

Das Dorf ist schließlich für seinen Wein und seinen Tsipouro, den hiesigen Tresterbrand, bekannt. Reisen Sie also nicht ab, ohne beides probiert oder in einem der kleinen Läden eingekauft zu haben – die schönste Erinnerung an diesen idyllischen Ort.