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Im zentralen Pelion, genauer gesagt im schönen gleichnamigen Dorf, steht die Kirche Agios Vlasios, ein Natursteinbau mit hervorragender Architektur innen wie außen. Die Kirche – wohl die bekannteste Sehenswürdigkeit des Dorfes – stammt aus dem Jahr 1820. Erbaut wurde sie von Dimos Zapaniotis, einem Baumeister aus dem Epirus, der im Pelion tätig war und auch andere Kirchen errichtet hatte. Eine Tafel an der Kirchenmauer berichtet, dass sie 1821 auf Kosten der Dorfbewohner renoviert wurde; das Dorf, das früher Karabas oder Karabasi hieß, erhielt später ihren Namen.
Das Innere schmücken kunstvolle Fresken und einige Ikonen aus dem 19. Jahrhundert, die als wertvolle Erbstücke gelten. Vor der Kirche liegt ein schöner gepflasterter Vorplatz mit vielen Bäumen, und unterhalb der Kirche erstreckt sich der Dorfplatz.
Nach religiöser Überlieferung konnte der heilige Vlasios (Blasius) wilde Tiere außergewöhnlich gut zähmen, weshalb er als Beschützer vor Wölfen und Schakalen galt; andernorts wird er als Schutzpatron bei Halsleiden verehrt.
Die Kirche feiert zweimal im Jahr: Am 11. Februar, dem Gedenktag des heiligen Hieromärtyrers, gibt es im Dorf ein Panigyri (Kirchweihfest). Am Vorabend wird die feierliche Große Vesper gehalten, am Festtag selbst eine festliche Göttliche Liturgie. Am 29. November schließlich findet zum Jahrestag der Kirchweihe eine weitere feierliche Vesper statt.
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