Agios Georgios-Kourventeli-Tsagarada, Zentral-Pelion
WANDERWEG · ZENTRAL-PELION

Agios Georgios-Kourventeli-Tsagarada

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WANDERWEG · ZENTRAL-PELION
Agios Georgios-Kourventeli-Tsagarada
Agios Georgios-Kourventeli-Tsagarada, Zentral-Pelion
STRECKE15,02km
DAUER6:12 Std.
SCHWIERIGKEITMittel
HÖHENMETER+570/-660m
MARKIERUNGRote Markierungen, Schilder
REGIONZentral-Pelion

Die Route

Dies ist die niedrigere Route von Agios Georgios Nileias nach Tsagarada. Sie führt über den Kourventeli-Rücken oberhalb von Vizitsa und erreicht maximal 1070 m Höhe (die andere Route führt über Mega Isoma auf 1460 m). Nach dem ersten Drittel geht es durch schattigen Buchen- und Kastanienwald, daher eignet sie sich auch für den Sommer, sofern man früh aufbricht. Von Tsagarada zurück nach Agios Georgios kommt man mit dem Taxi (Tel. 6944718863). Alternativ kann man mit dem Bus des KTEL (Überlandbus) zurückfahren; dann muss man allerdings morgens in Kato Gatzea starten (siehe die Route Agios Georgios – Kato Gatzea) und zusätzlich 5,7 Kilometer bis Agios Georgios gehen.

Vom Dorfplatz in Agios Georgios Nileias folgen wir dem Kalderimi (gepflasterter Maultierpfad), das neben dem Brunnen bergauf führt. Wir lassen die Kirche Agios Athanasios, an der eine Betonstraße endet, links liegen und steigen weiter auf dem Kalderimi bergauf, das außerhalb des Dorfes zu einem breiten Pfad wird. An einer Kreuzung gehen wir links hinauf und stoßen gleich auf einen betonierten Wasserkanal. Hier überqueren wir den Kanal nach rechts und sehen dabei die selbstgemachten Schilder des verstorbenen Dimitris Kottalis. Unterwegs begegnen wir immer wieder Markierungen und Schildern, die er ehrenamtlich und ganz allein angefertigt und angebracht hat, um denen den Weg zu weisen, die auf seinen Spuren gehen.

Der Pfad trifft schräg auf eine Straße, und bald erreichen wir eine Dreifach-Kreuzung. Rechts liegt das Restaurant mit Bauernhof „Paliovigla“. Wir folgen der Straße links bergab und überqueren bald den Bach Lagoussa. Gleich nach dem Bach finden wir links den Pfad, der an einem Grundstück mit einer Hütte vorbei bergauf führt, und kommen auf einen Feldweg.

Weiter oben gehen wir an einer Kreuzung links bergauf. Wo die Straße eine scharfe Linkskurve macht, verlassen wir sie und gehen geradeaus auf dem Pfad durch dichte Macchia, teils auf Kalderimi-Resten. Wir überqueren den Bach Kakoskali, und der Pfad mündet in einen Feldweg, dem wir bergauf nach Osten folgen. An einer Haarnadelkurve gehen wir bergauf, und an einer Gabelung weiter oben nehmen wir den rechten, ebenen Zweig und kommen zu einer großen runden Zisterne, die das Wasser der Klidonari-Quellen sammelt. Dann überqueren wir auf einem Pfad den Bach Vasiliki und kommen wieder auf einen Feldweg, der weiter nach Osten durch Buchenwald ansteigt. Schräg von links stößt der Weg der Route von der Ostschutzhütte (Anatoliko Katafygio) zu uns.

Während wir durch das Gebiet Kourventeli oberhalb von Vizitsa gehen, wo wir den höchsten Punkt der Route (1070 m) erreichen, achten wir auf die roten Markierungen, verlassen etwas weiter die Straße nach links (Osten) und gehen auf einem Pfad weiter, der nach einer Weile wieder auf eine abfallende Straße trifft; wir passieren einen Pavillon. Bald verlassen wir die Straße nach links, den Markierungen und Schildern folgend, und gehen auf dem Pfad weiter.

Wir überqueren den Bach Miliotiko und kommen dann auf einen Kalderimi-Abschnitt im Buchenwald. An manchen Stellen hat man eine sehr schöne Fernsicht auf den Pagasitischen Golf.

Nach einem langen Stück auf einem Pfad, so schön, dass man sich wünscht, er würde nie enden, kommen wir neben einem Pavillon schräg auf eine Forststraße und folgen ihr bergab. Diese Straße kommt von Xourichti. Wir passieren einen Bildstock, und weiter unten, wo die Hauptstraße nach rechts abbiegt, gehen wir geradeaus auf einer schmaleren Straße nach Norden. Wir ignorieren eine bergauf führende Abzweigung und verlassen kurz darauf (Achtung!) die Straße nach links. Hier finden wir einen Pfad mit Kalderimi-Abschnitten, der nach Nordwesten bergab führt, bis wir schließlich die Schlucht des Mylopotamos überqueren. Hier wird die Quelle Katsakari gefasst, deren Wasser durch Rohre nach Tsagarada hinunterfließt.

Am anderen Ufer führt ein Feldweg durch Kastanienwald bergab. Weiter unten trifft er auf einen breiteren Weg, der von der höher gelegenen Kapelle Agios Athonas kommt. Wir gehen die Straße hinunter und in einer Rechtskurve (Achtung!) ein paar Meter nach links, wo wir gleich rechts den Pfad finden, der durch den Kastanienwald bergab führt. Weiter unten gehen wir am Zaun eines Ferienhauses entlang, das rechts von uns liegt, und kommen wieder auf die Straße. Nach dreißig Metern (Achtung!), bei einer verfallenen Hütte am Straßenrand, gehen wir rechts hinunter auf das Kalderimi und erreichen sofort einen Betonwasserbehälter, wo wir links gehen – immer den Markierungen nach.

Auf einem Kalderimi geht es zwischen den Häusern von Tsagarada bergab; weiter unten überqueren wir schräg die asphaltierte Hauptstraße und erreichen nach wenigen Metern den Platz Agioi Taxiarches mit seinem typischen vierfachen Brunnen, etwas unterhalb der Hauptstraße.

Die Routendaten wurden freundlicherweise von walking-pilion.blogspot.gr in Zusammenarbeit mit dem Griechischen Bergsteigerverein (EOS) Volos und den Freunden der Kalderimia im Süd-Pelion zur Verfügung gestellt.