Der Strand
Labinou ist ein hübscher kleiner Strand an der Ostseite des Pelion mit klarem, tiefem, türkisgrünem Wasser und Sandufer. Eigentlich ist es eine kleine Bucht, umgeben von mächtigen Felsen, die in üppigem Grün versinken. Die Felsen bilden geheimnisvolle Höhlen, in deren Nähe einst Mittelmeer-Mönchsrobben lebten.
Der Strand ist nicht organisiert, auch wenn ein Einheimischer in den letzten Jahren ein paar Liegen und Sonnenschirme für die Besucher aufgestellt hat. Ansonsten gibt es nur eine Dusche mit kaltem Wasser und darüber eine kleine Taverne. Der Ort eignet sich also bestens zum ruhigen, entspannten Baden fernab vom Trubel.
In der Nähe des Strandes liegt das Kloster Panagia tis Labidonas, um das sich eine besondere Legende rankt. Einst soll hier ein Piratenschiff in einen schweren Sturm geraten sein. Voller Angst betete der Kapitän zur Muttergottes um Hilfe. Da erschien ein Lichtschein, der den Strand erhellte und dem Schiff half, sicher anzulanden. Zum Dank ließ der Kapitän an dieser Stelle das Kloster erbauen, das heute eine Ruine ist. Ihm zu Ehren wird am 27. August ein Kirchweihfest gefeiert.
Direkt über dem Strand, auf etwa 300 m Höhe, liegt der gleichnamige Weiler, ein kleiner, hübscher Ort mit wenigen ständigen Bewohnern, malerischen Gassen und einem Platz, auf dem sich das Dorfleben abspielt. Der Weiler gehört zum Gemeindebezirk Afetes. Ganz in der Nähe liegt auch der Weiler Kalamaki.
Um zum Strand zu gelangen, folgen Sie der Straße Richtung Tsagarada (wenn Sie vom Pagasitischen Golf kommen) und biegen am Wegweiser rechts ab; von dort geht es hinunter zum Strand, 4 km von der Hauptstraße entfernt. Parken Sie und laufen Sie etwa 100 m bis zum Ufer, zu dem einige Stufen hinabführen. Ohne eigenes Auto können Sie den Bus nehmen, der normalerweise nach Zagora fährt und am Platz des Weilers hält.
















