Veneto, Nord-Pelion
DORF · NORD-PELION

Veneto

In der Natur versteckt

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DORF · NORD-PELION
Veneto

In der Natur versteckt

Veneto, Nord-Pelion
HÖHE243m
AB VOLOS58 km
EINWOHNER67
SKIGEBIET82 km
REGIONNord-Pelion

Das Dorf kennenlernen

Veneto, ein malerisches Bergdorf, liegt südöstlich von Keramidi, versunken in dichtem Grün aus Eichen, Platanen, Kastanien und Walnussbäumen. Das Dorf erstreckt sich über eine große Fläche, und anders als in Keramidi fehlt hier ein geschlossener Ortskern: Häuser und Nachbarschaften liegen locker über den Berg verstreut.

Die Geschichte des Dorfes reicht offenbar weit zurück, Funde belegen eine Besiedlung bis in vorchristliche Zeit. Das heutige Dorf dürfte jedoch während der osmanischen Herrschaft entstanden sein, vielleicht gegründet von abhängigen Bauern des großen Klosters Flamouri, das bis heute existiert. Im Laufe der Jahre verhinderten verschiedene Notzeiten – zuletzt die verheerenden Folgen des Zweiten Weltkriegs und Erdrutsche Ende der 1950er-Jahre –, dass sich das Dorf entwickelte, und vertrieben auch die wenigen Bewohner. Die meisten ließen sich im Viertel Agia Paraskevi in Volos nieder; in den letzten Jahren kehren einige zurück und hauchen dem Dorf neues Leben ein.

Sehenswert ist die Hauptkirche Ypapanti tou Christou (Darstellung des Herrn) von 1767 mit ihrer schönen geschnitzten Ikonostase; an ihrem Festtag, dem 2. Februar, wird im Ort ein Kirchenfest gefeiert. Sehr interessant ist auch das Kloster Flamouri außerhalb des Dorfes. Sie erreichen es entweder über Wanderpfade oder über die Straße, die von Kato Kerasia nach Ano Kerasia hinaufführt und an der Stelle „Stavros“ endet.

Von Veneto aus ist kein organisierter Strand leicht zu erreichen. Wer keine großen Ansprüche stellt, findet Koulouri, einen kleinen felsigen Strand mit glasklarem Wasser, sowie südöstlich davon Limnionas und Petromelliso, den beliebtesten von ihnen, mit kristallklarem Wasser inmitten üppiger Vegetation.

Zwischen Koulouri und Limnionas liegen die Meereshöhlen, für die Veneto berühmt ist und die Sie mit dem Boot erreichen. Hier vermutet man das antike Ipnoi, wo laut Herodot im Jahr 480 v. Chr. ein Teil der Flotte des Xerxes zerstört wurde. Die größte und bekannteste Höhle ist die „Spilia tou Despoti“ (Höhle des Bischofs), in die ein ganzes Kaiki (traditionelles Holzboot) hineinpasst. Ihren Namen hat sie, weil der damalige Metropolit von Demetrias, Grigorios, sie vor 1905 regelmäßig besuchte.

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